Frequenzversteigerung wird bei 4,4 Milliarden beendet

Mai 24, 2010 Von: Lars Sprenger Kategorie: Allgemein

Die Bundesnetzagnetur hat die Frequenzversteigerung überraschend beendet, insgesamt wurden fast 4,4 Milliarden Euro für alle Frequenzen geboten. Wie zu erwarten war, wurde besonders auf dem 800 MHz Bereich geboten, dieser soll vor allem für die neue Technik LTE genutzt werden und bietet besonders hohe Geschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s, dies wurde allerdings bisher nur in einem Testfeld erreicht. In der Praxis sollen aber bis zu 100 MBit/s erreicht werden, somit könnten die Mobilfunkanbieter den DSL- Anbieter Konkurrenz bieten, da damit auch größere Datenmengen wie Videos übertragen werden können. Insgesamt wurden für den 800 MHz Bereich fast 3,8 Milliarden Euro geboten, der Netzbetreiber E- Plus ging dabei leer aus. Jeweils 2 Blöcke ersteigerten T- Mobile, Vodafone und Telefonica o2 und sind damit am Besten für die Zukunft gerüstet, wie dies E- Plus kompensieren will, wird sich erst zeigen, in Vergangenheit machte gerade der langsame Ausbau des HSDPA- Netzes nicht gerade einen guten Eindruck in Sachen mobiles Internet beim drittgrößten Netzbetreiber.

Generell ersteigerte die E- Plus Gruppe im Vergleich zu den anderen Netzbetreibern weniger Frequenzblöcke, so ersteigert man insgesamt jeweils zwei 1,8 Ghz gepaart, 2,0 GHz gepaart, 2,6 GHz gepaart und ungepaart, also insgesamt gerade einmal 8 Blöcke. Zum Vergleich: Der kleinste Netzetreiber o2 ersteigerte insgesamte 11 Blöcke und damit ein Block mehr als die Deutsche Telekom. Die meisten Blöcke, 12 an der Zahl, ersteigerte hingegen Vodafone. Am meisten Geld gab Telfonica o2 aus und wird mit knapp 1,7 Milliarden Euro zur Kasse gebeten, dahinter kommt Vodafone mit über 1,4 Milliarden Euro und die Telekom mit knapp 1,3 Milliarden Euro, am wenigsten bezahlen muss E- Plus, insgeamt 283 Millionen Euro.

Wenn amn sich die Spektrumsverteilung nun insgesamt anschaut, also mit dem bisher zugeteilten Frequenzen zusammen, so sieht man, dass nun o2 Telefonica das größte Spektrum hat, insgesamt hat man nun 163,7 MHz, dahinter kommen Vodafone und Telekom fast gleich auf mit 154,5 MHz und 154,6 MHz und E- Plus mit 139,4 MHz. Nun liegt es an den Netzbetreibern das Netz auch auf die neuen Frequenzen auszubauen, dafür muss man natürlich auch wieder investieren, insbesondere o2 Telefonica will hier schnell wachsen und handeln.


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