Vodafone verliert Kunden und Umsatz

Juli 20, 2013 Von: Lars Sprenger Kategorie: Allgemein

Der Telekommunikationsanbieter Vodafone hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal 2013 bekanntgegeben und diese sagen grob gesagt, dass man weniger Umsatz macht und mehr Kunden verliert. Lediglich im Datensektor ist ein Umsatzwachstum zu verzeichnen und der Umsatz pro Kunden, genannt ARPU, ist leicht gestiegen, dies könnte aber damit zu tun haben, dass man erstens einige Prepaidkarten abgeschaltet hat, diese verursachen naturgemäß weniger Umsatz als Vertragskunden, zudem scheinen auch einige Kunden abgewandert zu sein, die möglichst wenig im Monat bezahlen möchten. Im Mobilfunkbereich ist nach der Telekom Vodafone der größte Mobilfunkbetreiber und hat derzeit 32,242 Millionen Kunden, dies sind 10 Prozent weniger gegenüber dem Vorjahr. Diese Kunden haben im ersten Quartal ein Umsatz von 1,64 Milliarden Euro umgesetzt, dies bedeutet ein Rückgang von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Festnetzbereich sieht es auch nicht besser auch, dort verzeichnet man ein Kundenverlust von 8,1 Prozent, während man im ersten Quartal 2012/2013 noch 3,348 Millionen Kunden verzeichnen konnte, so sind es im ersten Quartal 2013/2014 lediglich nur noch 3,077 Millionen Kunden. Der Umsatz hat sich dementsprechend auch von 500 Millionen auf 530 Millionen Euro um 5,8 Prozent verringert. Einzig der Datenumsatz konnte einen Wachstum vorweisen und ist mit 6,8 Prozent im Plus.

Als Gründe gab das Unternehmen vor allem den fortwährenden Preiskampf auf dem deutschen Markt, sowie Entscheidungen der Bundesnetzagentur zur Regulierung und gesenkten Terminiernungsentgelte.

Um sich für die Zukunft rüsten zu wollen und den schwachen Zahlen entgegenwirken, hat man für den DSL- Bereich eine Kooperation mit der Telekom eingegangen um deren VDSL- Zugänge (wieder) nutzen zu können und im Fernsehbereich vermarktet man auch den Pay- TV Anbieter SKY und bietet das komplette Angebot über Vodafone TV an, inklusive der Bundesliga. Gerade auf dem Fernsehmarkt ist man fündig geworden und will nach neuesten Berichten bereits bis Herbst den Kabelanbieter Kabel Deutschland für fast 11 Milliarden Euro aufkaufen. Damit könnte man sich auf dem TV- Markt verbessern, aber sich auch mehr von der Telekom lösen und sich die Miete deren Telefonanschlüsse für den DSL- Anschluss sparen und zumindestens in 13 Bundesländer Hochgeschwindigkeitsanschlüsse mit bis zu 100 MBit/s anbieten.


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