Prepaid-Flatrates im Vergleich

Oktober 27, 2009 Von: Alexander Bertram Kategorie: Flatrate

Immer mehr Mobilfunk Discounter bieten mittlerweile Prepaid-Flatrates an, also Handy-Flatrates auf Basis einer Prepaidkarte. Die Auswahl ist zwar nicht so groß wie bei der Vertragsvariante, dennoch ist für jeden Anspruch etwas dabei.

Die gängigste angebotene Variante ist die so genannte Community-Flatrate, bei der für eine Monatspauschale von knapp vier Euro alle Telefonate mit anderen Kunden des jeweiligen Anbieters kostenlos sind. Dies darf jedoch nicht mit klassischen netzinternen Gesprächen verwechselt werden, bei denen Gespräche zu allen Nutzern des gleichen Handynetzes inklusive sind, hier zählen wirklich nur Telefonate mit anderen Kunden des jeweiligen Discounters.

Angebote dieser Art gibt es zum Beispiel von Callmobile und Simply, welche die Community-Flatrate jeweils für 3,95 Euro monatlich anbieten, dies aber nur in einem speziellen Tarif. Besser machen es die Discounter blau.de und Simyo, bei denen es die Prepaid-Flatrate für 3,90 Euro im für den Kunden vorteilhafteren Einheitstarif gibt. Community-interne Telefonate sind bei Buchung der Flatrate-Option kostenlos, alle anderen Gespräche kosten 9 Cent pro Minute.

Eine weitere Variante ist die Festnetz-Flatrate, bei der alle Telefonate ins deutsche Festnetz für eine monatliche Pauschalte zu bekommen sind. Manche Discounter kombinieren diese Prepaid-Flatrates auch noch mit einer Community-Option, so dass sowohl Telefonate ins Festnetz, als auch zu anderen Kunden des Anbieters im Preis enthalten. Eine reine Festnetz-Flatrate gibt es zum Beispiel von Allmobil für 9,99 Euro pro Monat, alle übrigen Telefonate kosten hier einheitlich 9 Cent. Combi-Flatrates werden dagegen von Anbietern wie Callmobile, Simply und BILDMobil. Die monatlichen Kosten belaufen sich bei all diesen Angeboten auf 14,95 Euro.

Eine echte Komplett-Flatrate gibt es im Prepaid-Sektor nicht, aber dennoch gibt es eine Möglichkeit eine Quasi-Flatrate zu bekommen. Möglich macht dies der Netzbetreiber o2 mit dem neuen O2 o Tarif, den es auch zur Prepaidkarte gibt. Bei diesem Prepaid-Angebot kostet jede Gesprächsminute und jede SMS zunächst 15 Cent, was im Vergleich zu den meisten Discountern recht viel ist. Der Clou bei diesem Angebot ist jedoch der so genannte Kosten-Airbag, welcher verhindert, dass binnen eines Monats jemals mehr als 60,00 Euro für Standard-Telefonate und SMS zu zahlen sind. Wurde diese Schwelle während eines Monats erreicht, so sind Gespräche ins Festnetz und die Handynetze und auch sämtliche SMS in alle Mobilfunknetze für den Rest des Monats kostenlos. Gängige Handy-Flatrates auf Vertragsbasis kosten bereits rund 60,00 Euro monatlich, wobei die Kosten für Kurzmitteilungen hier noch nicht einmal enthalten sind. Beim O2 o Tarif sind dagegen für Telefonate und SMS monatlich höchstens 60,00 Euro zu zahlen, dies aber eben nur wenn sie auch wirklich genutzt wurden. Somit ist dieses Angebot eigentlich besser als jede Komplett-Flatrate, da sie flexibler ist und auch keine Mindestvertragslaufzeit erfordert.

Prepaid-Flatrates gibt es also in verschiedenen Formen, welche für einen selbst in Frage kommt, hängt vom Nutzungsverhalten ab. Freundeskreise könne stark von den günstigen Community-Flatrates profitieren, wenn sie sich gemeinsam für einen Anbieter entscheiden. Doch selbst für ausgesprochene Vielnutzer gibt es mit dem O2 o Tarif eine Prepaidkarte, die die Kosten für sämtliche Telefonate und SMS auf ein Maximum von 60,00 Euro begrenzt.


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