RealNetworks kämpft um das Onlinemusikgeschäft

Mai 28, 2003 Von: Lars Sprenger Kategorie: Software

Der Internetpionier RealNetworks startet eine Offensive in Sachen Online-Musikhandel. Der neue Besitzer von Listen.com bietet den Abonnenten des Rhapsody-Services die Songs künftig um 79 US-Cent pro Stück an. Wie das Unternehmen heute, Mittwoch, ankündigte, werde der unter dem neuen Namen RealOne Rhapsody modifizierte Musikservice einen unlimitierten “All you can eat”-Zugang zu den mehr als 330.000 Songs sowie dem Webradio- Service beinhalten. Mit dem Preis für den einzelnen Song liegt Real deutlich unter den 99 US-Cent von Apples iTunes-Service. Der Schritt wird in der Branche als die Eröffnung des Kampfes um Marktanteile im entstehenden Online-Musikmarkt gesehen.

“Wir wollen die Aufmerksamkeit, die sie bekommen haben, auf uns ziehen, bevor sie mit einem Windows-Service starten”, sagte Dan Sheeran, Marketingchef von RealNetworks, dem Wall Street Journal (WSJ) im Hinblick auf den erfolgreichen Musikservice von Apple. Dieser ist derzeit nur für Macintosh-User verfügbar, soll aber bis Jahresende auch für Windows-PCs erhältlich sein. Da Mac-User weltweit auf weniger als fünf Prozent aller Computer kommen, sehen Branchenexperten den echten Kampf um das Musikgeschäft im Internet in der Windows-Welt ausbrechen.


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