Schweres Sicherheitsleck bei Windows
| Tweet |
|
Microsoft hat vor einer als “kritisch” eingestuften Sicherheitslücke gewarnt, durch die ein Windows-System einem Angreifer praktisch ausgeliefert sein könnte. Durch einen so genannten Buffer-Overflow-Angriff könnten dann Programme auf dem attackierten Computer aufgerufen werden. Der Softwareriese empfiehlt die rasche Einspielung des bereitgestellten Patches.
In einem Sicherheits-Bulletin bezieht sich Microsoft auf die DCOM-Schnittstelle, die Datenverkehr am TCP/IP-Port 135 abhört. Durch einen Fehler im DCOM könnte der RPC-Service, ein Protokoll, das von Software verwendet wird, um Dienste von anderen Programmen in einer Netzwerkumgebung anzufordern, abstürzen. Für den Absturz ist lediglich eine nicht korrekt formatierte Nachricht notwendig, die am Port 135 eintrifft.
Durch gezielte Versendung solch falsch formatierter Nachrichten könnte der RPC-Service gezielt zum Absturz gebracht werden und der attackierte Rechner praktisch “übernommen” werden. Von der Sicherheitslücke sind die Windows-Versionen NT 4.0, NT 4.0 TSE, 2000, XP und Windows Server 2003 betroffen.
- Mehr zu diesem Thema:
- Weiterer Sicherheitsfehler bei dem Internet Explorer 5
- Internet Explorer 7 RC 1 nun auch auf deutsch
- Probleme beim Windows Media Player 7
- Microsoft Update verursacht Verbindungprobleme bei Windows XP
- T- Mobile: Ab sofort MMS in alle Netze schicken kö;nnen
- Yahoo und Microsoft am Wochende ohne Domain im Web
- AT&T startet 2005 mit Voice over IP in Europa
- Bundeswehr dementiert: Software von Microsoft weiterhin im Einsatz
- Microsoft geht gegen Spammer vor
- Erfahre jetzt per SMS welcher Song im Radio läuft



